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Doris Brecht, Ernährungsberaterin

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Lohnt es sich Bio-Produkte zu verwenden?

Mit einem Bio-Produkt im Einkaufskorb fühlt man sich doch gleich viel besser, auch wenn es den Geldbeutel nicht schont, denn man möchte sich ja gern etwas Gutes tun. Besteht jedoch wirklich ein qualitativer Unterschied zwischen konventionellen und biologischen Lebensmitteln?

Bei frischen Obst und Gemüse gibt es keinen Unterschied im Vitamin- und Mineralstoffhaushalt. Allerdings werden Bio-Früchte weit weniger mit Pestiziden behandelt als es im herkömmlichen Anbau üblich ist.

In der Fleischherstellung bzw. Tierhaltung gibt es ebenfalls Unterschiede. Prinzipiell dürfen sowohl in der Bio-Variante als auch in der konventionellen Methode Medikamente eingesetzt werden. Öko-Betriebe unterliegen jedoch strengeren Auflagen, was z.B. eine längere Wartezeit danach oder gar den Verlust des Bio-Siegels bedeuten kann.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung schätzt jedoch die Rückstände von Pestiziden und Medikamenten als gering und unbedenklich ein. Dies gilt sowohl für Bio-Produkte als auch für normale Ware.

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Ist es wirklich notwendig 2-3 Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken?

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr über den Tag verteilt ist sehr wichtig, da wir durch die Atmung, übers Schwitzen und insbesondere über den Urin ca. 2,5-3 Liter Flüssigkeit und Elektrolyte ausscheiden.

Um eine ausgewogenen Flüssigkeitsbilanz zu erreichen ist es notwendig die abgegebene Menge wieder hinzu zu fügen. Dies geschieht neben der aufgenommenen Trinkmenge ebenso über Lebensmittel, welche einen unterschiedlich hohen Gehalt an Wasser aufweisen und minimal über das Oxidationswasser aus bestimmten Stoffwechselprozessen.

Somit werden bei einer nährstoffreichen, gesunden Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie hochwertigen Eiweißträgern (z.B. mageres Fleisch, Fisch, Ei, Milch und Milchprodukte) bereits 900ml Flüssigkeit über die Nahrung zu geführt. Eine reine Flüssigkeitsaufnahme von ca. 1,5 Liter energiearmer oder -freier Getränke, wie Wasser, Tee, Saftschorlen mit dem Verhältnis 1:4, ist somit völlig ausreichend.

Hier gilt: ein wenig mehr schadet nicht, da der gesunde Organismus alles Überflüssige wieder ausscheidet.

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Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien - Wo ist der Unterschied?

In den letzten Jahren haben sich die Regale in den Supermärkten mit speziellen Lebensmitteln für Unverträglichkeiten deutlich gefüllt. Mittlerweile ist jeder vierte Deutsche überzeugt eine Allergie oder Nahrungsmittelunverträglichkeit, auf beispielsweise: Lactode, Gluten oder Fructose zu haben.

Zwischen beiden Begriffen muss deutlich unterschieden werden. Während Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen oder Krämpfe kurz nach der Nahrungsaufnahme Zeichen für eine Lebensmittelintoleranz sein können, so reagiert ein Allergiker mit deutlicheren, unmittelbar nach oder sogar während der Nahrungsaufnahme auftretenden Symptomen, wie Atemnot, Ausschlag der gar einen allergischen Schock.

Sollten immer wieder nach der Aufnahme eines bestimmten Lebensmittels oder Vertretern aus einer Lebensmittelgruppe Probleme auftreten, so ist es ratsam einen Arzt oder Ernährungsberater auf zu suchen und sich testen und/oder beraten zu lassen. Der vorsorgliche Verzicht auf bestimmte Lebensmittel oder der Verzehr von Ersatzprodukten ist keines Falls ratsam.

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Macht spätes Essen wirklich dick?

Viele Abnehmwillige quälen sich vom späten Nachmittag bzw. frühen Abend bis zum nächsten Morgen keine Nahrung auf zu nehmen, um so besser Gewicht reduzieren zu können. Dies ist jedoch nicht nötig, da es die Gewichtsabnháhme nicht unterstützt.

Studien konnten zeigen, dass Fettzellen keine "innere Uhr" besitzen und somit das Auslassen von Mahlzeiten nicht sinnvoll ist.

Für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion sind die negtive Energiebilanz, die Auswahl gesundheitsfördernder Lebensmittel sowie eine regelmäßige Nahrungszufihr wegweisend.

Es ist daher ratsam die Energieaufnahme auf 3-4 Mahlzeiten am Tag zu verteilen. Hierbei kann die Portion am Abend durchaus kleiner ausfallen, da tendenziell weniger Energie notwendig ist und nachts fast alle Stoffwechselprozesse, also auch die Verdauung auf ein Minimum runter gefahren werden.

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Ist frisches Gemüse tatsächlich das Beste?

In einer gesundheitsfördernden, ausgewogenen Kost sollte frisches Gemüse und Obst eine wesentliche Rolle spielen, da diese unseren Körper mit vielen essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen ("Fünf am Tag", DGE).

Experten sind sich einig, dass hierbei das frische Obst und Gemüse gemeint ist und nicht die Konserven. Die meisten Vitamine und Mineralstoffe reagieren empfindlich auf Hitze, Licht sowie Luftsauerstoff. Somit verlieren die konservierten Lebensmittel einen erheblichen Teil ihrer positiven Inhaltsstoffe.

Eine deutliche Abgrenzung sollte hingegen zu den tiefgekühlten, unverarbeiteten Produkten gezogen werden. TK-Gemüse kann z.T. einen höheren Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen aufweisen, als das aus dem Supermarkt oder vom Wochenmarkt, aufgrund der kürzeren Lagerungszeit.

Es empfiehlt sich daher Obst und Gemüse zu bevorzugen, welches aus der Region stammt oder direkt vom Produzenten (z.B. Bauern) zu beziehen und auf saisonale Sorten zurück zu greifen.

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Herz-und Gefäßerkrankungen: Tierische Omega-3- Fettsäuren schützen

Hochwertige Pflanzen- und Fischöle haben günstige und nützliche Eigenschaften für unseren Organismus. Ihnen werden positive Eigenschaften für Herz- und Gefäßgesundheit nachgesagt.

Allerdings ist die wissenschaftliche Datenlage zu Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren, sowie zu pflanzlichen und tierischen Omega-3-Fettsäuren unterschiedlich und teilweise widersprüchlich.

Gesicherte Erkenntnisse bisher:

- eine hohe Zufuhr langkettiger tierischer Omega-3-Fettsäuren geht mit einem verringerten Risiko für Herz- und   Gefäßkrankheiten einher.

- eine hohe Zufuhr aller mehrfach ungesättigter Fettsäuren kann Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Blutcholesterin günstig beeinflussen.

--> ob pflanzliche mehrfach ungesättigte Fettsäuren zur Senkung von Krankheitsrisiken beitragen, ist unklar.

Eine amerikanische Studie ( Dauer 10 Jahre mit Probanden verschied. Herkunftsländer ) untersuchte erstmals die Zusammenhänge zwischen der Zufuhr mehrfach ungesättigter Fettsäuren im Essen, den Gehalten an roten Blutkörperchen und dem Risiko, an einer Herz- und Gefäßkrankheit zu erkranken oder zu versterben.

Wer regelmäßig Fisch aß, hatte demzufolge mehr tierische Omega-3-Fettsäuren im Blut. Mit besserem Versorgungsstatus sank daher das relative Risiko für Herz- und Gefäßleiden um ca. 51 - 60 %.  Allerdings fand sich kein positiver Effekt für pflanzliche Omega-3- Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Bei zu hohem Omega-6-Fettsäuren-Verzehr stellte man fest, dass es eher zu Herz- und Gefäßleiden kommen kann.

Die Empfehlungen beziehen sich demzufolge auf den Verzehr einfach ungesättigter Fettsäuren aus Nüssen, Fleisch, Avocados und Olivenöl plus den Verzehr mehrfach ungesättigter Fettsäuren tierischer Quellen: wie z.B. fette Kaltwasserfische, Wild und Erzeugnisse von Weidetieren.

 

Quelle: de Oliveira, MC et al.: J Am Heart Assoc 2013; 2(6):e000506

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Paleo-Ernährung – Was ist das?

In der Paleo-Ernährung werden ausschließlich Nahrungsmittel konsumiert, die angenommen schon in der Altsteinzeit verfügbar waren. Die Ernährung besteht vor allem aus Fleisch (vom Wild), Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, Eiern, Obst, Gemüse sowie Kräutern, Pilzen, Nüssen, Esskastanien und Honig. Zu vermeiden sind Milch und Milchprodukte sowie Getreide und Getreideprodukte wie Brot. Als Getränke werden Wasser und Tee aus Kräuteraufgüssen verwendet.

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Typ-2-Diabetes

Der Typ-2-Diabetes nimmt weltweit zu und stellt hierzulande eine zunehmende Belastung da: Sowohl für die Gesellschaft als auch für die Betroffenen, die immer früher erkranken und damit auch ein höheres Risiko für Folgerkrankheiten tragen.

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Low-Carb zum Mitnehmen oder Was esse ich in der Mittagspause?

Wer intelligent vorkocht, muss sich die nächsten Tage weniger Gedanken um das Essen machen. Viele Gerichte können am nächsten Tag noch einmal, z.B. in abgewandelter Form gegessen werden.

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Hämorrhoiden - kein Tabuthema

Ein Hämorrhoidenleiden ist eine weit verbreitete Erkrankung, die häufig als Tabuthema gilt. Viele Patienten leiden eine lange Zeit still vor sich hin, bevor sie sich ihrem Hausarzt anvertrauen. Dies geschieht in den meisten Fällen aus Schamhaftigkeit. Dabei könnten diese Leiden durch einen spezialisierten Arzt schnell diagnostiziert und meist problemlos behandelt werden.

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