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Psychische Aspekte der Adipositaschirurgie

Psychische Aspekte der Adipositaschirurgie

25% aller Menschen in Deutschland sind adipös und 2% haben einen BMI über 40. Viele schaffen es nicht ihr Gewicht durch konservative Therapiemaßnahmen dauerhaft zu reduzieren. Häufig fehlt auch die Bewegung. Aus diesem Grund nimmt die Anzahl bariatrischer Operationen in Deutschland immer weiter zu. Aktuell werden knapp 10.000 OPs pro Jahr durchgeführt. Mit Hilfe eines Magen-Bypass, Schlauchmagen oder Omega-Loop können die meisten Patienten ihr Übergewicht langfristig um bis zu 50 – 60% reduzieren. Der Großteil der Operierten profitiert sowohl körperlich als auch psychisch von der OP, das heißt, dass sich Depressionen über kurz- oder mittelfristig verbessern. Allerdings können diese nach der sogenannten „Honeymoon-Phase“ zuweilen wieder zunehmen. Daher ist es umso wichtiger, dass es während der OP-Vor- und Nachsorge in einem interdisziplinären Team auch einen Experten für die psychologische Betreuung gibt. Manche Patienten benötigen auch noch nach der Operation Unterstützung bei den psychologischen Aspekten, um mit den einschneidenden Veränderungen besser umgehen zu können. Schließlich können psychische Komorbiditäten einen negativen Einfluss auf den Erfolg des postoperativen Gewichtsverlaufes haben.

Aus: Ernährung im Fokus, Ausgabe 09-10, 2017

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