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Doris Brecht, Ernährungsberaterin

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Süßstoffe - Freund oder Feind?

Sie schmecken süß, sind energiearm und gut für die schlanke Linie: Lebensmittel mit Süßstoffen. Besonders die zuckerfreien Softdrinks erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Aber sind die süßen Alternativen wirklich so harmlos?
Künstliche Süßstoffe wie Aspartam, Saccharin und Co. haben nicht den gesundheitlichen Effekt, den sie versprechen. Schon seit Längerem werden Fragen nach den tatsächlichen Auswirkungen von regelmäßigem Süßstoffgebrauch lauter. Jetzt hat Susan Swithers von der amerikanischen Purdue University in West Lafayette eine Zusammenfassung bisheriger Studien zum Süßstoffkonsum herausgebracht, in der Süßstoffe genauso wie Zucker mit Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden.
Statistisch soll sogar der tägliche Verzehr von nur einem Light-Getränk bereits negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Im Gegensatz dazu konnte nicht eindeutig belegt werden, dass häufiger Süßstoffeinsatz die gewünschten Effekte wie Gewichtsreduzierung und zurückgehende Stoffwechselerkrankungen bewirkt. Ganz im Gegenteil: Einige Studien wiesen sogar nach, dass regelmäßiger Süßstoffkonsum die Hirnreaktionen auf süßen Geschmack negativ beeinflusst und den Wunsch nach Süßem keineswegs befriedigen könne.

Aus: Ernährung im Fokus, Ausgabe 09-10/13

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