Bewegung mit dem Theraband

Monat Februar 2012

Der Dezember und der Januar waren im Vergleich zum letzen Winter recht milde. Nun beginnt aber auch bei uns der Einzug der Kälte und die Temperaturen sinken seit Ende Januar auf - 10 Grad und kälter. Wer wagt sich da noch freiwillig vor die Tür, um Sport zu machen, zu joggen, walken etc.

Damit Sie trotzdem in Bewegung bleiben, eignet sich ein tägliches Trainingsprogramm mit dem Theraband hervorragend. Ihre Muskelkraft wird trainiert und Muskeldysbalancen, Rücken-, Kopf- und Gelenkbeschwerden gemildert. Schon 5-10 Minuten am Tag reichen aus, um Ihre Muskulatur zu kräftigen und Beschwerden vorzubeugen bzw. zu verringern.

Durch seine unterschiedlichen Widerstandsstärken (erkennbar durch verschiedene Farben) ermöglicht das Training mit dem Theraband einen abgestuften Kraftaufbau. Dabei ist eine Bandlänge von 1,20m besonders im präventiven Sport geeignet. Menschen, die körperlich eingeschränkt und nicht so beweglich sind sowie ältere Menschen, sollten im Sitzen trainieren.

Wichtig ist, dass alle Übungen mit gleichmäßiger Geschwindigkeit ausgeführt werden. Ruckartige Bewegungen sollten vermieden werden.

Bei Belastung sollte immer ausgeatmet werden. Bitte vermeiden Sie eine Pressatmung bzw. das Luftanhalten!

Zwischen den einzelnen Übungen sollten kleine Pausen gemacht werden.

Gerne können Sie die Übungen mit dem Theraband auch mit langsamer Musik untermalen.

Wichtig zu Beginn ist auch eine aufrechte Position der Wirbelsäule.

Anbei einige Übungen mit dem Theraband:

1. Bringen Sie das Theraband in Henkelstellung über den Kopf. Die Hände sind mit dem Band zur Decke gerichtet, die Ellenbogen stehen im rechten Winkel. Wachsen Sie mit dem Kopf dem gleichzeitig gedehnten Band entgegen.

2. Stellen Sie einen Fuß in die Theraband-Schlinge. Mittelfuß und Zehen werden umschlossen, die Hände halten mit langen Armen die gekreuzten Enden. Der Rücken ist gestreckt, das Bein wird gebeugt und in der Luft gehalten. Bitte achten Sie auf die korrekte Beibehaltung der Beinachse.

3. Stehen Sie aufrecht und halten Sie das Theraband waagerecht gespannt in beiden Händen. Ziehen Sie das Band in kurzen Zügen gleichzeitig oder wechselseitig mit einer Hand auseinander.
Diese Übung kann in verschiedenen Höhen ausprobiert werden: hüfthoch, schulterhoch oder über Kopf.

4. Stellen Sie einen Fuß auf die Bandmitte und halten Sie in jeder Hand ein Bandende. Beugen und strecken Sie die Arme gegen das straff gespannte Theraband.

Wir wünschen Ihnen viel Spass bei Ihren Übungen mit dem Theraband!

Monat Januar 2012

Der Januar ist nicht nur der kälteste aller Monate im Jahr sondern auch der Monat, in dem die meisten guten Vorsätze getätigt werden. Bereits zu Silvester nehmen sich viele Menschen vor, mit den guten Vorhaben für das Neue Jahr zu beginnen. Der Januar eignet sich also hervorragend, um den Weihnachtspfunden, die bei vielen über die Feiertage dazugekommen sind, den Garaus zu machen.

Als sinnvolle und vor allem gesunde Methode hat sich die Ernährung nach LOGI erwiesen.

LOGI steht für "Low Glycemic and Insulinemic Diet", das heißt "Ernährungsmethode zur Förderung eines niedrigen Blutzucker- und Insulinwertes".

Essen nach LOGI bedeutet also, dass der Blutzuckerspiegel und die darauf folgende Insulinausschüttung nur in geringem Maße ansteigt, so dass Sie gezielter und effektiver Fett verbrennen können.

Auf dem LOGIschen Speiseplan stehen vor allem viel Gemüse, Salate, frisches Obst sowie reichlich eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Geflügel, Fisch, Milch und Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Auch sollen hochwertige Öle für die Zubereitung von Speisen und Salaten verwendet werden. Kohlenhydratreiche Lebensmittel und auch Vollkornprodukte, die lange Zeit als Basis der Ernährung fungierten, sollen bewußt nur in kleinen Mengen verzehrt werden.

Wichtig ist auch, dass 3 statt 5 Mahlzeiten über den Tag verteilt gegessen werden. So sollten Sie auch vermeiden, zwischen den Mahlzeiten Obst zu essen, da der Fruchtzucker genauso schnell ins Blut geht, Ihren Blutzucker- und Insulinspiegel ansteigen läßt und die Fettverbrennung blockiert.

Wenn Sie nun über den Tag verteilt noch genügend zuckerfreie Getränke zu sich nehmen (ideal wären ungesüßte Tees und Wasser), dann kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel an und wirken Ihren Weihnachtspfunden effektiv entgegen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und sind gerne als Ansprechpartner für Sie da!

Monat Dezember 2011

Oh Du schöne Weihnachtszeit! Weihnachten - eine Zeit der Besinnung und des harmonischen Zusammentreffens mit der Familie, wozu auch lukullische Genüsse gehören. Wer jedoch fit aus dem Winter kommen möchte, sollte auch in der Weihnachtszeit ein wenig auf die Ernährung achten - ohne jedoch in Askese leben zu müssen.

Wir haben Ihnen einige Köstlichkeiten zusammengestellt, die sich auf den Hüften nicht so sehr bemerkbar machen.

1. Kohlenhydrat- und fettreduzierte Weihnachtsbäckerei


Mandelkugeln

Zutaten: 1 Ei, 20g Zucker, 100g Magerquark, 60g weiche Butter, 1 FL. Bittermandelaroma, 100g Mandelmehl (oder 250g gemahlene Mandeln), 2 EL gehackte Mandeln.

Zubereitung: Backofen auf 170 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen. Ei, 1 Prise Salz und Zucker schaumig rühren. Quark, Butter und Aroma unterrühren. Mit dem Mandelmehl zu einem glatten Teig verrühren. Aus dem Teig 24 Kugeln formen. Die gehackten Mandeln auf ein Tellerchen geben und die Kugeln darin wälzen. Auf das vorbereitete Blech setzen und im Ofen ca. 25 min. backen. Auskühlen lassen.

1 Kugel (15g): 35 kcal, 3g Eiweiß, 3g Fett, 2g Kohlenhydrate

2. Vorschlag für ein gesundes Weihnachtsmenü

Vorspeise


Radicchiosalat mit Weintrauben


Zutaten: je ein kl. Kopf Radicchio- und Endiviensalat, 1/2 Eisbergsalat, 1 Dose (400g) Artischockenherzen, 175g grüne Bohnen, 100g kernlose rote Weintrauben, je 100g Senfsprossen und Kresse, 6 EL natives Olivenöl, 3 EL Weißweinessig, 1 TL Dijonsenf, Salz und frischer Pfeffer

Zubereitung: Salate waschen, abtupfen und klein schneiden, zusammen mit den zerkleinerten Artischocken, Bohnen und halbierten Weintrauben in einer Schüssel vermengen, Sprossen und Kresse darüber streuen. Vinaigrette aus dem Öl, Essig, Senf, Salz und Pfeffer in getrennter Karaffe servieren.

Hauptgang

Hühnerbrust in Ingwer-Kokosmilch


Zutaten: 4 Hühnerbrüste, stückig schneiden, 1 EL Rapsöl, 1 gr. gehackte Zwiebel, 3 gehackte Knoblauchzehen, frischer Ingwer, 6 Kardamonschoten,  2 EL gemahlene Mandeln, 10 Nelken, 1 Zimtstange, 50g Pilze frisch, 200ml Kokosmilch, 1 Messerspitze Kurkuma, 2 EL Magerjoghurt, 2 EL frischer Koriander, geröstete Kokosflocken zum Garnieren

Zubereitung: Öl in einem gr. Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin weich dünsten. Kardamon, Nelken und Zimt hinzugeben, nach 4 min. die Mandeln beifügen. Die Hitze ein wenig herunter drehen, Hühnerstücke in den Topf geben. Unter Rühren garen, bis das Fleisch hell ist. Nun die Pilze, dann Kokosmilch, Kurkuma, Salz und Pfeffer hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Hitze verringern und 30 min. köcheln lassen. Schließlich den Joghurt einrühren und ggf. nachwürzen. Mit Koriander und Kokosflocken garnieren und mit Reis servieren.

Dessert

Zimtäpfel und -pflaumen


Zutaten: 4 geschälte, entkernte Äpfel in Scheiben, 6 Victoriapflaumen (entsteint und enthäutet), 2 TL Zucker, je ein Spritzer Weißwein und Wasser, 1 Zimtstange

Zubereitung: Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und 15 min. köcheln, bis die Früchte weich sind. Die Zimtstange entfernen und die Früchte vorsichtig umrühren. Warm oder kalt mit Naturjoghurt (1,5%) servieren.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit und eine besinnliche Weihnachtszeit!

Monat November 2011

Pünktlich mit Beginn der nassen und kalten Jahreszeit häufen sich die Erkältungskrankheiten.
Wer auf seine Gesundheit achtet und sein Immunsystem stärken möchte, sollte eine gezielte Lebensmittelauswahl treffen, welche reich ist an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Von allen Mineralien ist Zink wahrscheinlich das wichtigste, wenn es darum geht, das Immunsystem gesund zu halten. Zu wenig Zink kann zu einem Defizit an den infektionsbekämpfenden weißen Blutkörperchen führen und damit das Risiko einer Erkrankung erhöhen. Forscher der Medizinischen Fakultät der Tufts-Universität Boston fanden heraus, dass Kinder, denen 60 Tage lang 10 Milligramm Zink verabreicht wurden, seltener Atemwegsinfektionen erlitten als Kinder, denen man kleinere Mengen gab.
Trotz der erwiesenen Wirksamkeit von Zink nehmen viele Menschen zu wenig davon auf. Dabei ist gerade jetzt eine ausreichende Versorgung mit Zink so wichtig.
Die empfohlene Tagesmenge liegt bei 10 Milligramm. Da der Mensch kaum Zinkspeicher besitzt, ist er auf eine kontinuirliche Zufuhr angewiesen.
Gute Zinkquellen sind Fleisch (bes. Kalbfleisch), Milch und Milchprodukte (vor allem einige Käsesorten), Nüsse (bes. Cashewnüsse, Paranüsse, Sonnenblumenkerne) und Vollkornprodukte.
200 Gramm Rinderfilet decken z. B. den Tagesbedarf an Zink zu 88 Prozent.

Neben dem Zink sind aber noch 2 Vitamine von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, Infektionen zu bekämpfen und die Abwehrkräfte zu stärken:

Vitamin C und Vitamin A.

Der Körper nutzt Vitamin A, das in Form von Beta-Karotin vor allem in Möhren, Spinat, Tomaten, Salat und Grünkohl enthalten ist, um Schleimhäute weich und feucht zu halten. Das ist wichtig, denn die Schleimhäute, die z. B. unsere Nase, den Mund oder den Rachen auskleiden, sind das Bollwerk gegen Infektionen. Solange sie feucht sind, können Sie Viren und andere Erreger abwehren.
Während Vitamin A in erster Linie für die körpereigene Abwehr zuständig ist, hilft Vitamin C dem Körper, offensiv zu werden. Es macht sog. freie Radikale und krebsauslösende Nitrosamine aus Lebensmitteln unschädlich, fördert die Aufnahme von Eisen in den Körper, fördert Wundheilung und Narbenbildung und ist an der Bildung von Botenstoffen im Nervensystem beteiligt. Die tägliche Vitamin C-Zufuhr sollte mindestens bei 100 Milligramm liegen. Gute Vitamin C-Quellen sind beispielsweise Beeren, Paprika, Zitrusfrüchte und einige Kohlsorten.
Achten Sie also besonders jetzt in der kalten Jahreszeit auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen, vor allem die hier vorgestellten Vitamine A und C sowie Zink und bleiben Sie gesund!

Monat Oktober 2011

Heute ist uns der Kürbis überwiegend als ausgehöhltes Dekorationsstück zu Halloween bekannt. Dabei hat er viel mehr zu bieten:

Kürbis ist ein wahrer Beta-Karotin-König! 125g eingelegter Kürbis enthalten mehr als 16mg Beta-Karotin - das Vielfache des von Experten empfohlenen Tagesbedarfs. Weitere Inhaltsstoffe sind die weniger bekannten Antioxidantien Lutein und Zeaxanthin. Diese Carotinoide sind nicht nur verantwortlich für die Orangefärbung des Kürbis, sondern schützen den Körper noch vor den sogenannten freien Radikalen. Somit bieten sie Schutz vor vielen Krankheiten, die mit dem Alterungsprozeß einhergehen, vor allem vor Herzerkrankungen und Krebs.
Carotinoide sind ebenfalls gut für die Augen und es wird sogar angenommen, dass diese dem Grauen Star, einer Augenerkrankung, die zum Verlust der Sehkraft führen kann, vorbeugen.

Weitere Heilwirkungen des Kürbis sind:
- Linderung von Erkältungsbeschwerden
- vermindert die Bildung von Blutergüssen
- verhindert Herzerkrankungen und Schlaganfälle

Zusätzlich zu seinen reichen Beta-Karotin-Depots enthält der Kürbis jede Menge Ballaststoffe sowie Eisen.
Der Eisengehalt der Kürbiskerne ist hier besonders hervorzuheben: Eine Handvoll enthält 4mg Eisen, das sind 40 Prozent der empfohlenen Tagesdosis für Männer und 27 Prozent für Frauen. Und mit 9g Eiweiss bringen es die Kerne aus ernährungstherapeutischer Sicht auf genausoviel wie die gleiche Menge Fleisch. Wegen des hohen Fettgehalts der Kürbiskerne sind eine Handvoll dieses guten Lebensmittels (30g) zu empfehlen.

Rezeptvorschlag: Kürbissuppe mit Chili

Zutaten:
500g Kürbis (z. B. Hokkaido), 1 weiße Zwiebel, 15g Ingwer, 1 EL Öl, 1 EL Agavendicksaft, 150ml Apfelsaft, 3 EL Orangensaft, 1/2l Gemüsebrühe, 1 TL Chilipulver, Salz, Pfeffer, 1 EL saure Sahne, Petersilie zum Garnieren

Zubereitung:
Den Kürbis halbieren, entkernen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben.
Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebelwürfel und den Ingwer hinzugeben und 1 Minute andünsten. Die Kürbiswürfel hinzufügen und ebenfalls 1 Minute andünsten. Agavendicksaft dazugeben und mit dem Apfelsaft ablöschen.  Gemüsebrühe dazugießen und die Suppe mit Chili, Salz und Peffer würzen. Zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten garen. Das Ganze dann mit dem Stabmixer fein pürieren und den Orangensaft unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf tiefen Tellern anrichten und mit je einem Klecks saurer Sahne und Petersilie garnieren.

Wir wünschen einen guten Appetit!


Monat September 2011

Wer kennt das nicht - den Heißhunger auf Süßes?
Zucker - ein mächtiger Stoff, der weltweit ähnlich klingt: Zucchero, Azucár, Sugar und heutzutage immer und überall präsent ist. Nur leider ist dies vielen Menschen gar nicht bewußt, denn die Werbung versucht durch sehr ausgefuchste Mittel, das Vorhandensein der vielen Zuckerstückchen in einer Vielzahl an Lebensmitteln zu vertuschen. So wirbt der Hersteller Danone mit seinem überaus "gesunden" Produkt "Actimel", welches angeblich das Immunsystem aufgrund der Vielzahl an guten Milchsäurebakterien stärken soll. Fakt ist, dass jeder Naturjoghurt genauso viele Milchsäurebakterien enthält, nur dass Actimel im Vergleich viermal so teuer und doppelt so zuckrig ist. Ebenso verhält es sich mit vielen anderen von der Werbung als "gesund" und "gut" suggerierten Produkten: Milchschnitte, Kinderriegel, Nutella, Nestle Fitness Flakes etc. Selbst der Früchtetee von Hipp besteht zu 97 Prozent nur aus Zucker. Und dieses Produkt sollen wir unseren Babys geben?

Im vergangenem Jahr haben die deutschen Süßwarenhersteller 3,7 Millionen Tonnen Zuckerzeug produziert; Warenwert: gut 12 Milliarden Euro.
In nur 5 Generationen haben wir unseren Pro-Kopf-Konsum von 3 auf 34 Kilogramm jährlich geschraubt. Kein Wunder, dass bereits 50 Prozent aller Deutschen übergewichtig sind, jeder Fünfte sogar adipös (=fettleibig). Verheerend ist auch, dass 15 Prozent aller 3-17-Jährigen schon dick sind - ein verhängnisvoller Trend!

Unser Körper braucht Zucker, keine Frage. Aber die WHO empfiehlt höchstens 60 Gramm für einen Erwachsenen und maximal 45 Gramm für ein Kind. (Im Vergleich: Eine Tüte Gummibärchen hat bereits 91 Gramm Zucker).

Zucker sorgt dafür, dass viel Insulin ins Blut gelangt. Der Blutzuckerspiegel sinkt schnell unterhalb des Normalbereichs und unser Körper reagiert spätestens nach 1-2 Stunden mit Heißhunger. Außerdem kann keine Fettverbrennung stattfinden, so lange Insulin im Blut schwirrt. Insulin wird also nicht umsonst als das "Masthormon" bezeichnet.

Auch gewöhnt sich unser Gaumen an den süßen Geschmack und will mehr. Wer schon in jungen Jahren mit Schokolade, Keksen und Ähnlichem belohnt wurde, wird sich auch im Erwachsenenalter je nach Gefühlslage mit Süßigkeiten belohnen. Gewohnheiten, die man einmal in der Kindheit antrainiert bekommen hat, lassen sich schwer ändern.

Daher unsere Bitte an Sie: Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel auf den Zuckergehalt! Kaufen Sie mit Bedacht! Light-Produkte sind meist mit weniger Fett beinhaltet; um aber das Produkt schmackhaft zu machen, ist dort umso mehr Zucker enthalten.

Ein Tipp zum Schluss:
Unter folgenden Bezeichnungen ist im Lebensmittel der Zucker versteckt: Glucose, Saccharose, Fruktose, Glucosekonzentrat, Traubenzucker, Lactose (=Milchzucker), Maltose (=Malzzucker), Maltodextrin, Honig





Monat August 2011

Das Fett wird heutzutage häufig verteufelt und für viele ernährungsbedingten Erkrankungen verantwortlich gemacht.
Dabei gibt es durchaus gute Fette, die sogar das Krebswachstum hemmen und einen erhöhten Cholesterinspiegel senken können.
Diese sogenannten Omega-3-Fettsäuren wirken zudem entzündungshemmend, was sich natürlich auch positiv auf unseren Körper auswirkt.
Omega-3-Fettsäuren finden wir verstärkt in fetten Fischen (Lachs, Makrele, Aal etc) aber auch in Nüssen sowie in bestimmten Ölen (besonder in Olivenöl und Leinöl).

Nachfolgend möchte ich Ihnen einige Informationen zum Leinöl geben:

Die Leinpflanze ist eine sehr alte Kulturpflanze (10.000 Jahre) und gedeiht fast überall (außer in Äquatornähe). Sie wurde damals besonders wegen ihrer Vielseitigkeit (Herstellung von Leinen, Leinsamen, Leinöl) sehr geschätzt. Aufgrund ihrer Hitze- und Lichtempfindlichkeit verlor das Leinöl im Zuge der Industrialisierung an Bedeutung. Dabei zeichnet es sich durch einen hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) aus, die für den Menschen essentiell ist. Gerade bei Personen, die wenig Fisch essen oder vegetarisch leben, sollte das Leinöl zunehmend in den Speiseplan eingebaut werden.
Leinöl beeinflußt die Fließeigenschaften des Blutes günstig, senkt den Cholesterinspiegel, hemmt eine übermäßige Blutgerinnung, sowie die Bildung von Entzündungsstoffen und trägt so vermutlich zu einem großen Teil zum Schutz von Herz und Gefäßen bei.
Aufgrund seines Geschmacks ist Leinöl vielleicht nicht jedermanns Sache. Es läßt sich jedoch gut mit anderen Ölen mischen.
Leinöl ist nicht zum Erhitzen geeignet und hält sich unter günstigen Bedingungen (luftdicht verschlossen im Kühlschrank) nur maximal 2 Monate.
Aber auch danach kann es noch eingesetzt werden und zwar beispielsweise zum Polieren von Holzmöbeln.

Achten Sie auf die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren! Ihr Körper wird es Ihnen danken!

Monat Juli 2011

Endlich Sommer! Sonne, Wärme, Sonnenschein, Licht!! Mit all diesen Begriffen verbinden wir etwas Positives. Und positiv ist auch, dass unsere Gesundheit davon enorm profitiert. Denn das Vitamin D3, das durch Sonnenlicht (genauer: durch UV B-Strahlung) gebildet wird, ist ein wahres Super Vitamin, was die Gesundheit und Prävention betrifft. Es hat u. a. eine positive Wirkung auf den Knochenstoffwechsel, da es die Aufnahme von Calcium in unseren Körper erleichtert. Vitamin D ist eines der wichtigsten Vitamine unseres Immunsystems. Es dient als Schutzfaktor vor Infektionen, Autoimmunerkrankungen, wie Diabetes Typ I und als wichtige Präventionsquelle vor zahlreichen Krebsarten. In den Sommermonaten ist die Vitamin D-Synthese jedoch aufgrund einiger Faktoren eingeschränkt, dazu zählen Kleidung, Aufenthalt in geschlossenen Räumen und Sonnencremes. Durch Eincremen der Haut mit einer Sonnencreme des Lichtschutzfaktors 15 können bereits 95% des Vitamin D nicht mehr aufgenommen werden.  Eine Sonnenexposition von 20 Minuten ohne Lichtschutzfaktor reicht bereits für eine ausreichende Vitamin D-Bildung aus. Ihre Haut können Sie durch reichlich Verzehr von Tomatenprodukten, Möhren, Kürbis und Leinsamenöl schützen und somit einem Sonnenbrand vorbeugen. Die darin enthaltenen Carotinoide und Alpha-Linolensäure wirken protektiv und pflegen die Haut von innen.

Problematisch wird die Vitamin D3-Produktion in den Wintermonaten, da sie stark abhängig ist von den Sonnenstunden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Sonnenstrahlung in den Wintermonaten nicht ausreicht, um genügend Vitamin D3 zu produzieren. Dadurch läßt sich auch der Anstieg der Grippewelle in der kalten Jahreszeit erklären.
Nur wenige Nahrungsmittel enthalten Vitamin D: u. a. fette Fische (z. B. Hering, Sardine, Lachs), Lebertran, Eigelb, Leber.
Eine Supplemetation mit einem gut dosierten Vitamin D3-Präparat ist also in den Wintermonaten dringend anzuraten, um Ihre Gesundheit auch in der kalten Jahreszeit aufrecht zu erhalten.

Nutzen Sie also den Sommer, um Ihnen und Ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun! Tanken Sie mindestens 20 Minuten am Tag Sonnenlicht und profitieren Sie von den positiven Eigenschaften des Super Vitamins D3!

Monat Juni 2011

Beeren sind alle sehr vitaminreich, sie haben wichtige Mineralien und Spurenelemente. Vor allem aber haben sie alle einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen
(z. B. Pflanzliche Farb- und Aromastoffe). Deren gesundheitsfördernde Wirkung, hat die Medizinforschung erst seit einigen Jahren entdeckt. Man wusste zwar aus der Naturheilkunde, dass bestimmte Beeren bei bestimmten Krankheiten sehr hilfreich sind - aber die genaue Wirkung war nicht bekannt. Das hat sich bis heute geändert, die Medizinforschung entschlüsselt ein Geheimnis der Beere nach dem anderen. Und dabei spielen eben die sekundären Pflanzenstoffe eine entscheidende Rolle.

Um Ihnen einen kleinen Überblick über die Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe zu geben, haben wir nachfolgend ein paar Stichpunkte zusammengestellt:

Nachfolgend ein kleiner Auszug der breiten Palette an Beerenfrüchten:

Die Himbeere:
100g Himbeeren haben 34 kcal und enthalten sehr viel
Vitamin C, Kalium und Calcium. Diese Portion reicht schon aus, um Ihren täglichen Vitamin C-Bedarf zu einem Drittel zu decken. Himbeeren sollen außerdem hilfreich bei Magen- und Darmerkrankungen sein. Sie wirken entzündungshemmend und stärken das Immunsystem.

Erdbeere:
100g Erdbeeren enthalten 35kcal und enthalten mehr
Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Bei 150-200g ist der Tagesbedarf an Vitamin C bereits gedeckt. Ebenso sind sie reich an Folsäure (65 Mikrogramm) und Biotin (4Mikrogramm). Erdbeeren wirken entzündungshemmend, harntreibend, blutreinigend und Blutdruck senkend. Sie sind somit sehr gut für unsere Gesunderhaltung! Genießen Sie die leckeren und gesunden Beeren täglich und Ihre Körper wird es Ihnen danken!

Wir wünschen Ihnen einen sonnigen Juni! Ihre Doreen Deters

Monat MAI 2011
Anfang Mai beginnt wieder die leckere Spargelzeit. Der weiße Spargel, auch französischer Spargel genannt, wird von Ende April bis Mitte Juni geerntet. Dieser wohlschmeckende und gesunde Gemüselieferant ist ein wahrer Schlankmacher: Frischer Spargel besteht zu 93% aus Wasser und ist daher auch für Figurbewusste bestens geeignet. Eine Portion (250 g) des edlen Gemüses liefert nur rund 45 kcal. Da darf es dann ruhig auch mal die doppelte Menge sein. Spargel enthält viel Vitamin C, aber zum Beispiel auch Folsäure und Vitamin E. 500 Gramm gekochter Spargel liefern 80% des täglichen Vitamin C-Bedarfs, 31% des Folsäure- und ca. 75% des Vitamin E-Bedarfs. Somit wirkt er sich besonders positiv auf unsere Abwehrkräfte aus und spielt ebenfalls bei der Zellerneuerung eine wichtige Rolle. Beim Kauf achten Sie darauf, dass die Schnittstellen feucht und saftig sind, die Köpfe geschlossen und die Stangen sich nicht biegenlassen. Dadurch wird die Frische des Spargels gekennzeichnet. Wenn Sie frischen Spargel gekauft haben, diesen aber beispielsweise erst am nächsten Tag verzehren möchten, so wickeln Sie ihn in ein feuchtes Tuch und legen ihn in das Gemüsefach Ihres Kühlschranks. So bleibt er mindestens 2-3 Tage frisch. Anbei möchte ich Ihnen noch ein leckeres Spargelrezept für Zuhause vorstellen:

Spargel mit Zander

Zutaten für 4 Portionen:

Zubereitung:

Weißen Spargel von der Spitze bis zum Ansatz dünn schälen. Salzwasser mit Honig zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze den Spargel ca. 15 bis 20 min. garen. Filets mit Pfeffer, Salz und Liebstöckel in eine mit 1 TL Öl gefettete Auflaufform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad C (Umluft: 200 Ober-/Unterhitze) ca. 8 min. Garen. Für die Sauce die Schalotte fein schneiden und in 1 EL Öl glasig dünsten. Mit dem Fischfond und dem Wein ablöschen und einköcheln lassen. Paprika und Sahne zugeben, Mehl durch ein feines Sieb einstreuen und gut verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Dazu Ganze auf einem Teller schön anrichten und dazu Kartoffeln servieren.

Pro Portion 343 kcal, 24 g KH, 38 g EW, 9 g Fett

Wir wünschen Ihnen guten Appetit!
Ihre Doreen Deters