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Doris Brecht, Ernährungsberaterin

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Typ-2-Diabetes

Niedrige glykämische Last schützt zusätzlich zur
mediterranen Kost!


Der Typ-2-Diabetes nimmt weltweit zu und stellt hierzulande eine zunehmende
Belastung da: Sowohl für die Gesellschaft als auch für die Betroffenen, die immer früher erkranken und
damit auch ein höheres Risiko für Folgeerkrankungen tragen.

Gesicherte Erkenntnisse bis jetzt:


- Sowohl ein hoher Gemüsekonsum, als auch eine mediterrane Ernährungsweise
gingen in Beobachtungsstudien und in einer Interventionsstudie mit einem verringerten Risiko einher,
an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

- Eine Ernährung mit hoher glykämischer Last (GL) erhöhte das Typ-2-Diabetesrisiko, jedoch nicht in allen Studien.

Anlass dieser Meldung: 


Da sowohl eine geringe GL, als auch eine mediterrane Essweise mit einem verminderten
Diabetesrisiko einhergehen, untersuchte das Forscherteam, ob die Kombination beider Aspekte
einen Hinweis auf zusätzlichen Benefit bringt. Dazu wurde anhand der Ernährungsdaten ein Punktesystem
für mediterrane Ernährung gebildet (u.a. viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, natives Olivenöl, maßvoll Alkohol,
Fleisch und Milchprodukte), sowie die GL der verzehrten Speisen berechnet, unter Berücksichtigung griechischer Speisen.


Studiendesign:

Studienart: Beobachtungsstudie, Erhebung der Ernährungsgewohnheiten durch Interviewer per
Häufigkeitsfragebogen zu Studienbeginn

Probanten: 22.295 Teilnehmer, griechische Beobachtungsstudie der EPIC-Studie, am Ende 2.330 neue Typ-2-Diabetes-Fälle


Studiendauer: 11,3 Jahre

Quelle: Rossi, M et al.: Diabetologia: online am 22.8.2013

Ergebnisse:

Griechen mit einem hohen Anteil an mediterraner Kost hatten im Vergleich zu jenen
mit dem geringsten Anteil ein signifikant um 12 Prozent vermindertes Diabetesrisiko.
Bei der höchsten GL war das relative Risiko um 21 Prozent erhöht.
Das geringste Diabetesrisiko wiesen Teilnehmer mit einem hohen Anteil an mediterraner Kost
und zugleich niedriger GL (u.a. durch einen geringeren Kohlenhydratanteil) auf.
Es war signifikant um 18% vermindert.

> Die Studie unterstützt die Empfehlung der LOGI Methode, die nicht nur wie die mediterrane Kost
auf viel Gemüse, gute Öle, Obst und Hülsenfrüchte setzt, sondern zusätzlich die Reduktion der GL anstrebt,
insbesondere durch einen verringerten Verzehr von Brot, Nudeln, Reis und Gezuckertem.

GL = glykämischer Index x Kohlenhydratmenge
des Lebensmittels pro Portion (in Gramm)
_______________________________
100

GI = glykämischer Index
Der GI gibt an, wie stark die Kohlenhydrate eines Lebensmittels ( bezogen auf 50g Kohlenhydrate ) den Blutzucker anheben.

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