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Doris Brecht, Ernährungsberaterin

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Die Quecksilberbelastung in Fischen

52% der Fischarten werden bis an ihre Grenze ausgenutzt, 17% sind überfischt und 7% sind bereits erschöpft. Weltweit werden jährlich 100 Millionen Tonnen Fisch verzehrt.
Da die Meere dies nicht decken können, wird über Aquakulturen - die Zucht von Meeresfrüchten, Süß- und Salzwasserfischen - inzwischen zu 47% des Bedarfs gedeckt.
Für ein Kilogramm gezüchteten Lachs werden bis zu 5 kg wild gefangener Fisch verfüttert. Wegen seiner wertvollen Omega - 3 - Fettsäuren wird Fisch als gesundes Lebensmittel gepriesen, gleichzeitig wird vor Schadstoffen und Medikamentenrückständen gewarnt.
Bei abwechslungsreicher Ernährung erreicht kaum jemand in Deutschland die geltenden Schadstoffgrenzwerte.
Aber: Bei einigen Fischarten ist Vorsicht geboten - etwa für schwangere Frauen.
Grundsätzlich gilt: Fische aus Flüssen, aus Küsten- und Binnenmeeren, wie der Ostsee - enthalten häufig mehr Schadstoffe, als aus dem offenen Ozean. In Aquakulturen finden sich oft Rückstände von Antibiotika und Pestiziden. Fische mit hohem Fettanteil, wie z.B. Heilbutt, Lachs und Thunfisch enthalten in der Regel eine höhere Konzentration an Rückständen. Ein Bekannter Fisch-Schadstoff ist das Quecksilber. Frauen im gebärfähigen Alter, Schwangere, Stillende und Kinder sollten daher keine größeren Mengen an Heilbutt, Thunfisch, Schwertfisch oder Hai essen.

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