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Doris Brecht, Ernährungsberaterin

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Eiweißreiches Frühstück versus Kohlenhydratreiches Frühstück

Gesicherte Erkenntnis bisher ist, dass das Auslassen der Frühstücksmahlzeit das Risiko für (starkes) Übergewicht erhöht und dadurch ungünstige Essgewohnheiten manifestiert werden.

Eine kontrollierte Studie mit übergewichtigen, gesunden, jungen Frauen zeigte außerdem den positiven Effekt von eiweißreichen, kohlenhydratreduzierten Frühstücksvariationen.
Es wurde bei dieser Diätstudie untersucht, wie sich zwei Frühstücksvariationen im Vergleich zum Auslassen des Frühstücks, auf Appetitkontrolle, Sättigung, Motivation zu essen und abendliches snacken, auswirken.

Folgende Ergebnisse konnten gezeigt werden:
Im Vergleich zu der Woche ohne Frühstück, senkte das Frühstücken den Hunger, den Wunsch zu essen und die Gedanken ans Essen; die Sättigung stieg, die Aktivität appetitstimulierende Hirnregionen sank. Im Vergleich zu einem kohlenhydratreichen Frühstück, konnte ausschließlich nach einem eiweißreichen Frühstück das Hungerhormon Ghrelin gesenkt und das Sättigungshormon PYY gesteigert werden. Dieser Effekt blieb den ganzen Tag bestehen, so dass nach eiweißreicher Frühstücksmahlzeit abends weniger Snacks (vor allem Chips, Süßes, Desserts) gegessen wurden.

Diese Studie zeigt also, dass eine Frühstücksvariation mit viel Eiweiß (z.B. Rühreier mit Schinken, Käse) empfehlenswerter ist und länger satt hält, als ein kohlenhydratbetontes Frühstück, mit Brot oder Frühstückscerealien.

Quelle: Die LOGI-Methode im Wissenschaftstest Ausgabe 10/2013, systemed

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